Iron Mountain: die Höhepunkte

Das Informationsmanagement hat sich im Laufe der Jahre verändert – und wir uns auch. Lesen Sie hier, wie sich Iron Mountain seit 1951 immer wieder erfolgreich weiterentwickelt hat.
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Iron Mountain: die Höhepunkte

Das Informationsmanagement hat sich im Laufe der Jahre verändert – und wir uns auch. Lesen Sie hier, wie sich Iron Mountain seit 1951 immer wieder erfolgreich weiterentwickelt hat.
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Herman Knaust

1936 kaufte Herman Knaust den ersten Iron Mountain Standort für seine Pilzzucht – eine stillgelegte Eisenerzmine zusammen mit 40 Hektar Land.

1945 begann er, die Umsiedlung zahlreicher jüdischer Immigrant*innen in die USA zu unterstützen, die im Zweiten Weltkrieg ihre Ausweispapiere verloren hatten. Das war der zündende Funke für seine Idee, in der Mine wichtige Unterlagen vor Kriegen und anderen Katastrophen zu schützen.

1950er

Doch erst in den 1950ern fing Knaust an, seine florierende Pilzfarm endgültig in ein Lager für Geschäftsunterlagen umzuwandeln.

1951 wurde das heutige Iron Mountain formell gegründet. Mitten im Kalten Krieg bot es eine buchstäblich bombensichere Lagerung an.

Fun Fact: Die 28 Tonnen schwere Tresortür kaufte Knaust für nur einen Dollar in Ohio. Für den anschließenden Transport nach New York musste er allerdings 20.000 Dollar bezahlen.

WAS PASSIERTE NOCH IN DEN 50ERN?

1959: Xerox brachte mit dem Xerox 914 den ersten kommerziell erfolgreichen Normalpapierkopierer auf den Markt, der in den darauffolgenden Jahrzehnten in allen Branchen dem Informationsmanagement den Weg bereiten sollte.

1960er

1960 führte Iron Mountain für das aktive Aktenmanagement individuelle Kennzeichnungs-Label ein.

Im gleichen Jahr wurden Atombunker gebaut, um die US-Bevölkerung im Fall eines Atomkriegs schützen zu können.

1961 fing das Unternehmen an, wertvolle Kunstwerke wie Claude Monets „Boot auf der Epte“ in seinen Tresorräumen zu lagern.

WAS PASSIERTE NOCH IN DEN 60ERN?

1969: Über das ARPAnet (Advanced Research Projects Agency Network), den Vorläufer des heutigen Internets, wurde die erste Nachricht zwischen zwei Computern übermittelt.

1970er

Den zweiten Standort in New York erwarb Iron Mountain im Jahr 1975. Mit diesem unterirdischen Kalkbergwerk in Rosendale stand nun insgesamt eine Fläche von 161 Hektar für das Informationsmanagement zur Verfügung.

1978 wurde das erste oberirdische Archivcenter eröffnet.

WAS PASSIERTE NOCH IN DEN 70ERN?

1970: IBM brachte die erste Diskette auf dem Markt. Damit konnten Informationen nun viel einfacher gespeichert und transportiert werden.
1975: Microsoft wurde gegründet – das Unternehmen, das später das weltweit meistgenutzte PC-Betriebssystem (Windows) herstellen sollte.


1980er

Iron Mountains Präsenz in Boston geht auf das Jahr 1980 zurück, als der erste Standort in Neuengland eröffnet wurde. Diese Einrichtung war für den Schutz von Computer-Backup-Daten bestimmt.

Mitte der 80er Jahre setzte Iron Mountain als erstes Records-Management-Unternehmen UPC-Strichcodes ein, um Kartons und Dokumente unterwegs in Echtzeit nachverfolgen zu können.

Iron Mountain expandierte in 12 neue Märkte innerhalb der USA. Boston wurde zum Hauptsitz von Iron Mountain.

WAS PASSIERTE NOCH IN DEN 80ERN?

1982: Die ersten Musikalben wurden auf CD veröffentlicht.

1990er

Nach Erreichen eines Jahresumsatzes von 100 Millionen USD wurde Iron Mountain 1996 in eine Aktiengesellschaft umgewandelt.

Drei Jahre später, 1999, wurden die Services für Records Management und Datensicherheit um die Archivierung von Tonträgern, Filmen und Schallarchiven erweitert.

Im Laufe der 1990er expandierte Iron Mountain in 46 neue Märkte, darunter die ersten Standorte außerhalb der USA.

WAS PASSIERTE NOCH IN DEN 90ERN?

1994: Amazon wurde als Online-Marktplatz für Bücher gegründet.
1997: Dragon Systems entwickelte Spracherkennungssoftware für Windows-Betriebssysteme.
1998: Google wurde gegründet und ermöglichte erstmals ein Durchsuchen des Internets basierend auf Verknüpfungen zwischen Websites.


2000er

Die Welt des Internets wurde immer größer, genauso wie die Angebotspalette von Iron Mountain. 2001 wurden zwei zentrale Technologien zum Schützen und Speichern von Informationen eingeführt:

  • Electronic Vaulting für Online-Backup und -Recovery
  • Digitale Archivierung

2002 ließ Microsoft-Gründer Bill Gates seine gesamte Fotosammlung von Iron Mountain archivieren und digitalisieren. Das unter dem Namen „Corbis“ geführte Archiv mit mehr als 11 Millionen Bildern – darunter Originale von den Beatles, Ernest Hemingway, Franklin D. Roosevelt und den Kennedys – war damals die weltgrößte Sammlung historischer Bilder.

Zur Bewahrung aller früheren, derzeitigen und zukünftigen Medienformate bietet Iron Mountain seit 2007 die Entertainment Services (IMES) an.

WAS PASSIERTE NOCH IN DEN 2000ERN?

2004: Facebook wurde als soziales Netzwerk für Studierende gegründet.
2006: Twitter wurde als Microblogging-Website gegründet.

2010er

2011 rief Iron Mountain sogenannte Employee Resource Groups zur Unterstützung unterschiedlicher Beschäftigtengruppen ins Leben, und seit 2012 existiert das Programm Moving Mountains, das die Mitarbeiter*innen bei ehrenamtlichen Tätigkeiten unterstützt.

Um dem zunehmenden Bedarf an elektronischer Informationsspeicherung gerecht zu werden, gründete Iron Mountain 2013 die Sparte „Data Centers“.

Im Rahmen seines Engagements für Nachhaltigkeit führte Iron Mountain 2015 die Secure ITAD Services (Secure IT Asset Disposition) ein.

Für eine erweiterte Datensicherung wurde 2017 die Lösung „Iron Cloud“ für das Management von Unternehmensdaten eingeführt. Im gleichen Jahr wurde das Ziel erreicht, alle Iron Mountain-Rechenzentren zu 100 % mit erneuerbarer Energie zu betreiben.

In den 2010ern wurde über die Iron Mountain Entertainment Services das Archiv der JFK Presidential Library digitalisiert, unveröffentlichte Aufnahmen von Prince im Wert von 200 Mio. USD wurden archiviert, und Ozzy Osbourne war zu Gast, um sich die Originalaufnahmen seiner Alben anzuhören.

WAS PASSIERTE NOCH IN DEN 2010ERN?

2010: Apple brachte mit dem iPad das erste Tablet auf den Markt.

2020er

2020, sechs Jahre früher als geplant, schaffte Iron Mountain es, seine Treibhausgasemissionen um 52 % zu reduzieren.

Mit Unterstützung von CyArk konnte das 2014 von Iron Mountain ins Leben gerufene Living Legacy Program bis 2020 folgendes digital bewahren:

  • Anlässlich des 100. Jahrestages des Frauenwahlrechts drei historische Gebäude am Ort der ersten Frauenrechtsversammlung in den USA, der Seneca Falls Convention.
  • Das historische Stonewall Inn in New York, das große Bedeutung für die LGBTQ-Rechte hatte.
  • Das Brandenburger Tor anlässlich des 25. Jahrestags der deutschen Wiedervereinigung.

2021 unterzeichnete Iron Mountain den Amazon Climate Pledge und setzte sich damit das Ziel, bis 2040 CO2-neutral zu arbeiten.

Heute ist Iron Mountain in 58 Ländern präsent und hat über 225.000 Kunden, darunter 95 % der Fortune-1000-Unternehmen.

WAS PASSIERTE NOCH IN DEN 2020ERN?

2020: Die Corona-Pandemie hinterließ in der ganzen Welt ihre Spuren.